Psychologisches Büro Köln
Psychologische Untersuchung
Psychologische Untersuchung | Die psychologische Untersuchung |
|
|
|
Psychologische Diagnostik ist Teil einer psychologischen Untersuchung. Die Untersuchung gliedert sich in der Regel in 3 Schritte. In einem offenen Gespräch wird der Anlass zur Diagnostik geklärt. Die Wörter "Diagnose" und "Diagnostik" gehen zurück auf das griechische Verb "diagignóskein" sowie auf dessen Wortgliedstücke „dia“ (durch, hindurch, auseinander) und „gnosis“ (Erkenntnis). Diagnose oder Diagnostik kann übersetzt werden mit "gründlich kennenlernen", "entscheiden" und "beschließen". Die zum Untersuchungsanlass dazugehörende Vorschichte (Anamnese) sollte offen gelegt werden. Man macht sich ein gemeinsames Bild vom Untersuchungsanlass – man konkretisiert die jeweilige Fragestellung, man formuliert den Arbeitsauftrag, man klärt rechtliche Strukturen. Hier einige Beispiele für Fragestellungen von unseren psychologischen Untersuchungen:
Je nach Fragestellung werden unterschiedliche psychologische Tests eingesetzt. Immer ist es wichtig, dass bei der Durchführung von Testverfahren eine konzentrierte, freundliche Atmosphäre besteht. Psychologische Testverfahren sollen ökonomisch eingesetzt werden. Dies zum einen, um den Menschen, der getestet wird, nicht unnötig zu belasten. Das Psychologische Büro Köln arbeitet mit unterschiedlichen psychologischen Testverfahren. So verwenden wir einen recht allgemein ausgerichteten Aufmerksamkeits-Belastungs-Test. Die Tests zur Intelligenzmessung sind unterschiedlich ausgerichtet je nach Normgruppe (Kinder, Erwachsene), nach Art der Intelligenz (Grundintelligenz, Hochbegabung) und nach Art der Teststruktur (wir verwenden auch adaptive Intelligenz-Testverfahren). Intelligenztest können auch an Gruppen durchgeführt werden. Speziell für das Problem der Rechenschwäche bei Kindern verwenden wir 2 unterschiedliche Testverfahren. Für die Persönlichkeitsdiagnostik verwenden wir Verfahren, bei denen mit Bildern und Geschichten gearbeitet wird. Auch diese Verfahren sind wissenschaftlich fundiert und entstammen z.T. weit zurück reichenden Traditionen der Psychologie wie die bekannte Rorschach Psychodiagnostik. Mit den 5 von uns verwendeten verschiedenen qualitativen Verfahren führen wir Persönlichkeitsdiagnostik bei Erwachsenen und Kindern durch. Im Bereich der psychologischen Diagnostik gelten auch allgemeine ökonomische Regeln: die Erhebung von Testdaten, die für die Beantwortung einer Fragestellung nicht notwendig sind, wird vermieden. Die psychologische Untersuchung ist gezielt auf die Fragestellung ausgerichtet. Dennoch legen wir Wert auf die Erfassung von Details im Kontext. Fragestellungen aus Schule und Erziehung, Berufseignung, Familienrecht, Verkehrstüchtigkeit, Waffengesetzverordnung u.a. sind so gut wie immer fähigkeits- und persönlichkeitsdiagnostische Fragen, die mit der persönlichen Leistungsfähigkeit, mit Reife und Entwicklung und mit der charakterlichen Zuverlässigkeit eines Menschen zu tun haben. Je nach Anlass kommen daher Leistungstests bzw. psychometrische Tests (wie Intelligenztests) und persönlichkeitsdiagnostische Verfahren (qualitative bildgebende Verfahren oder gestalterische Verfahren zum Einsatz). Das Anwendungsfeld der psychologischen Diagnostik ist weit: Entscheidungen zum schulischen und beruflichen Werdegang bei Kindern und Jugendlichen können mit Hilfe psychologischer Diagnostik abgesichert werden (z.B. Diagnostik zur Struktur der Intelligenz sowie Leistungsdiagnostik). Im Coaching kann psychologische Diagnostik verwendet werden, um das berufliche und soziale Potential und konkrete Kompetenzen verlässlich einschätzen zu können (z.B. Potentialanalyse, Laufbahnberatung). Bei psychotherapeutischen Praxen steht Psychodiagnostik für soliden Qualitätsstandart. Klinische psychologische Diagnostik dient der Einschätzung des jeweiligen Behandlungsfalles bzw. der zur Spezifizierung der therapeutischen Vorgehensweise. Für fast jede psychotherapeutische Praxis ist es zwingend, Anträge zur Kostenübernahme für die Behandlung von Patienten zu stellen. An diese Berichte bestehen hohe Qualitätsanforderungen von Seiten der Krankenkassen / Kostenträger und deren Gutachter. Bei der Erstellung von Berichten sind wir behilflich. Für Psychotherapeutinnen und –therapeuten, die diese aufwändige Berichtserstellung nicht mehr zusätzlich zum laufenden Praxisbetrieb bewältigen können, bieten wir fachliche Unterstützung. Psychologische Diagnostik ist vom Gesetzgeber in manchen Fällen vorgeschrieben (z.B. Eignungsdiagnostik nach § 6 Waffengesetz). Der Untersuchungsgegenstand wird immer auch im Zusammenhang des jeweiligen Alltags und der individuellen Lebensweise betrachtet und analysiert. Das Ergebnis der Auswertung der psychologischen Testverfahren wird für die Auftrag gebende Person (oder bei Kindern deren Stellvertreter) ggf. auch vorab schon mündlich / telefonisch mitgeteilt, denn in vielen Fällen soll mit dem Ergebnis kurzfristig eine Entscheidung gefällt werden. Mit dem psychologischen Gutachten werden die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Gespräch und den Testverfahren (psychodiagnostischen Erhebungen) nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten dargestellt und der Auftrag gebende Person (oder deren Stellvertreter) in der schriftlichen Form mitgeteilt. Psychologische Gutachten werden auf der Basis von diagnostischen Durchführungen und deren Auswertung sowie nach Aktenlage erstellt. Bei der Formulierung der psychologischen Gutachten schreiben wir ‚adressatenspezifisch'. Vorwiegend jedoch orientieren wir uns an tiefepsychologisch geleiteten Konzepten. Wir beachten die unterschiedlichen inhaltlichen und formalen Anforderungen je nach Anlass und Adressat. Für Privatpersonen und Institutionen erstellen wir in der Regel komplette Gutachten. Für tiefenpsychologisch arbeitende psychotherapeutische Praxen sind wir auch im Bereich der Gutachtenhilfe und der Berichterstellung tätig. Auf ein psychologisches Gutachten hin erfolgt oft auf Wunsch der Auftraggeber ein längeres erklärendes und abschließendes Gespräch. Je nach Anlass und Bedarf kann auf die Psychologische Untersuchung Beratung und Begleitung (Coaching oder Therapie) in mehreren Sitzungen folgen.
verwendete Literatur: u.a.m. |

